Kein Schöner Land zu dieser Zeit

Ich war da,

wo vor mir niemand war,

unter der großen Eiche,

immer nah,

nah dran am Geschehen,

gab viel zu sehen,

doch noch mehr zu fühlen,

Zeit zum Kopf kühlen,

Kühlen wo es heiß wird,

was ganz schön dreist ist,

weil der Schädel mir brennt,

und ich das Gefühl hab,

das ich alles verpenn,

verpennt durch den Tag geschlendert,

Wahrnehmung null,

das Selbst komplett verändert,

Veränderung schreit förmlich nach Abrechnung,

mit all dem Mist,

der letzten Jahre,

ohne Gnade,

Gnade und Hilfe,

wird nur dem gewährt,

der sie verdient,

nicht aber dem,

der sich verliert,

Verloren in der Dunkelheit,

dem Licht entsagend,

bin ich langsam aber sicher bereit,

die Konsequenzen zu tragen?

Herumtragen von Dingen,

die einem nur schaden und plagen,

wo Licht war,

ist schon immer Schatten bei mir,

seit ich denken kann,

egal ob vor oder nach vier,

Vier Uhr morgens gestern Nacht,

mit Herzrasen erwacht und gedacht:

„Fuck, was ist das,

was mich jedes Mal auf´s neue alle macht“?

Macht und Kontrolle schon längst abgegeben,

seh ich im Moment keinen Grund nach etwas zu streben

sollen doch die anderen für mich leben,

ich will jetzt nicht mehr das Gewicht dieser Welt heben

Gehoben und gestemmt im gesunden Maße,

ist mir jegliche Meßlatte abhandengekommen,

seh die Dinge duch eine gläserne Vase,

so ziemlich alles verschwommen,

Was ist mit den ganzen Versprechungen passiert,

wieso hat mir nie jemand erzählt,

wie das Leben wirklich wird?

Werden diese Schmerzen im Magen

noch irgendwann zu vertragen,

oder wie lang soll ich die Schlacht

mit diesem Boxer noch vertagen?

Schlägt es doch schon lange 10 vor 12,

ist es wenn ich auf die Uhr schaue immer nur

11 nach 11,

Elf Freunde müsst ihr sein,

sagt ein schlauer Spruch,

jetzt mal ganz ohne Schein,

wer fühlt sich noch allein?

Wahrscheinlich werd ich eines Tages zurückblicken

und mich wundern,

wie es möglich war,

so viel Kraft herauszuschicken,

geschickt angestellt,

doch die Schlange war zu lang,

früher oder später sind wir alle dran,

dran am Geschehen,

was mir mir passiert,

ständig in den Wehen,

langsam echt frustriert,

irgendwo auch verbittert,

was irgendwie schade ist,

irgendwann reingeschlittert,

irgendwen immer vermisst,

keine Klagen mehr,

nochmal einiges probieren,

ist der Sinn noch so leer,

will ich nochmal alles riskieren,

wenn alles tot ist,

eines ist immer da,

meine Liebe ohne Frist,

meine Sehnsucht,

nicht wahr?

Alles wird gut,

nur Mut,

so schreit ich voran,

so nehm ich meinen Hut.

Flow

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