Der Vogel

Er zieht seine Bahn,

majestätisch,

alles andere als lahm,

streift er das Himmelszelt,

keine Feder fällt

Fliegt einfach,

wohin er will,

ganz gemütlich,

ohne Drill.

Ist frei wie ein,

ihr wisst schon wer,

hat keine Sorgen,

allein für sich ist er,

kennt kein Morgen

Gleitet über Flur und Felder,

sein Schatten zieht vorbei,

braucht dafür keine Gelder,

heute noch zur Lorelei?

Herr der Lüfte,

schwingt sich auf,

entlang der Küste,

 ist total drauf

Weiß er,

das wir nicht fliegen können?

zumindest nicht allein,

höchstens mal im Traum beim pennen,

heut Nacht vielleicht nach Mannheim?

Ihm scheint´s egal,

solang er´s kann,

zieht er legal,

uns in den Bann

Seine Perspektive,

kennen wir nur auf dem Papier,

Technisch zeichnen,

kurz vor vier

Flieg auf ewig weiter,

möchte man zurufen,

bist der unnachgiebige Gleiter,

mach unsere Sehnsucht weiter

Vor allem will man mit ihm tauschen,

wenn die Gleise wieder stillstehen,

möcht man gern in die Lüfte rauschen,

wenn´s wieder heißt,

Bahnstreik, kurz vor 10

Während unser eins

das Hirn durchbrennt,

bildet er mit seinen Kumpanen

das V am Firmament

V wie Victory

Wieder hat er gewonnen,

verabschiedet sich in wärmere Gebiete,

wenn die kalte Zeit begonnen,

ob mit oder ohne Geliebte

Vöglein, Vöglein an der Hauswand,

nimmst du mich mal mit ins andere Land?

Bin kein Nils Holgerson,

möchte aber mal wieder an den Strand

Ein Tag nur mit deinem Ausblick leben,

dafür würd ich alles geben.

zugvoegel-main-19345

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