Land Vor Zeit

Für alles bereit,

für nicht´s zu haben,

befreit,

auf Watte getragen

Füreinander sein,

Individuum bleiben,

schwer wie Stein,

in der Menge treiben

Steht uns gut,

her mit den Pillen,

nur Mut,

mit ohne Lebenswillen

Die Weisen des Stammes verraten,

den Weg mitgegangen,

die Harten und  Zarten,

im Käfig gefangen

Im Schein der Welt gesonnt,

Mond verdunkelt,

 kommt prompt,

im Hellen gemunkelt

Weltanschauung,

fragwürdig,

Scheidungstrennung,

null Erotik

Der stete Tropfen quält den Stein,

 völlige Starre,

hack sie Reim an Reim,

 in die Gitarre

Den Hahn nie aufgedreht,

geschweige den auf heiß gestellt,

 hör zu wie er kräht,

 den Schlaf prellt

So müde vom Antreiber,

der immer peitscht,

wie ein Kugelschreiber,

der über Blätter heitzt

Der wahre Sieg ist Aufgabe,

leises Flüstern,

ewig danach streben,

Verbrennen ohne Knistern

Im Land vor deiner Zeit,

gefangen,

nie geheilt,

am Faden gehangen

Wunden waren immer da,

Schiffbrüche des Lebens,

der Abgrund so nah,

Stehen im Fallen vergebens

Lass mal „All in“ gehen,

würd alles auf dich setzen,

das letzte Ding drehen,

seh mich die Beute hetzen

Wo warst du,

am Ende aller Dinge?

Gebunden deinen Schuh?

Poliert deine Goldringe?

Wo war ich,

als der letzte Vorhang fiel?

Ohne dich,

lebenslänglich Auswärtsspiel!

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