Sternkrieger

Neigt sich dem Ende entgegen,

erhobenen Hauptes,

immer verwegen,

leisen Lautes

Licht als Waffe,

Geschwinigkeit als Intrument,

auf der rechten Schulter ein Affe,

keine Nacht verpennt

Viele Tage auf dem Buckel,

gelebt in 4 Jahreszeiten,

jetzt auf einem Huckel,

man sollts nie abschreiben

Es ist geboren zur ersten Stunde,

am ersten Tag,

bringt jedes Mal neue Kunde,

diesmal Steuerfreibetrag

Eine gewisse Zeit,

lebt es in uns allen,

mal Monat, mal Tag,

es weiß zu gefallen

Es zählt bei manchen vieles,

bei manchen sogar keins,

am Ende seines Zieles, 

für viele bald eins

Schlecht für die einen, 

gut für die anderen, 

Mittelmaß für keinen, 

wir alle mit ihm wanderten

Es lebt immer fort, 

im neuen wie im alten, 

ist geboren dort, 

wo Tod und Auferstehung walten

Unzählbare Tage, 

unendliche Zeit, 

immer die gleiche Frage:

Wie´s war, wie´s wird, aber diesmal bitte mehr Heiterkeit!

Wir empfangen es mit Rauch und Schall,

einem großen Knall,

in jedem Fall,

 großer Hall

Lassen Korken knallen,

Raketen steigen,

Böller fallen

Tiere leiden

Stoßen an auf neue Wege,

immer neue Vorsätze,

bald wieder träge,

hoffen wir auf neue Schätze

Große Mengen kommen zusammen,

gemeinsam zu lauschen,

Sektflaschen zu rammen,

Glückwünsche zu tauschen

Jetzt wo es alt ist,

und doch neu erscheint,

da lassen wir Revue passieren,

gemeinsam vereint,

gewonnen,

gebangt,

zerronnen,

verlieren,

riskieren

Möge da immer ein Regenbogen erscheinen,

egal an welchem seiner Tage, 

ein ums andere mal zu beneiden,

am Ende keine Frage

Wie es war muss jeder selbst beantworten,

doch empfängt es mit offenen Armen,

wir können nicht alles Alte horten,

uns für nichts Neues erbarmen

Ein hoch auf Dieses,

und auf das Kommende,

wird bestimmt kein Fieses,

sondern eins von für Liebe benommene

Ich wünsche euch,

am Ende dieser Tage,

einen Sternwerfer in eure Hand,

egal aus welchem Ort, aus welchem Land

Vergebung kommt immer noch zu kurz,

Versündigung zu lang,

Tugenden sind niemals schnurz,

umarmt einander ganz ohne Bang

Darum verzeiht,

euch, ihm, ihr, uns;

Keiner ist frei von Leid,

keiner überall in Gunst

Erleuchtung erfahren wir dann,

wenn unsere Sternwerfer am hellsten erstrahlen.

Das war nochmal wann?

Als sich das alte und das neue Jahr empfahlen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s