Ostersparziergang (in my head)

In meim Schädel

is im Moment koa Platz für an Schnee hey,

im Frühling von meim Herzen,

koa Raum für irgendwelche oidn Schmerzen

Ringelbleama bliehn,

Osterglöckerl fliagn,

d Füß tu i ma massiern,

mog mi selba spürn

Weg vom dehydriern,

n eigena Bodn wieda aufwühln

Bereitmachn für a neue Saat,

giaßn und pflegn,

wie a Ostersparziergang in Kärntn,

danach d´ Äpfel erntn

Hey, ihr seid´s doch alle gleich,

I a,

d´ Sunn

is für uns alle da

Geht´s weida Leit,

vorwärts,

do hint gibts nix mehr zum seng,

d´s Lebn is jetzat und heit

Sog ned:

„Des häd I scho alweil mal macha wolln“!,

Tu´s einfach,

koa nix passiern.

Nur wenns´t es net probierst,

muast di geniern

I woas das mei Zeit kimmt,

weils scho lang laaft,

koa weder oane verkaafa,

no hob i jemand der ma oane dazukaaft

Ois is guad,

eigentlich,

und weil´s des Wort „eigentlich“ no gar nie nie gebn hoad,

setz i ma jetztat auf mein Huad

Der steht ma sowas von guad,

der Huad,

jetzat geh i los,

des werd famos

Gmütlich sing i in doag nei,

hier bin i Mensch, hier derf I sei

Osterspaziergang

Flow

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