Untergang / Aufbruch

Geschuftet ein ganzes Leben,

um Irgendwo anzukommen

im Nirgendwo

Tausend Fackeln entzündet,

um alles brennen zu sehen,

in Flammen unterzugehen

Immer auf der Suche,

nach dem nächsten Highlight,

der nächsten hohen Buche

Hart gearbeitet,

um Freiheit zu fühlen,

nur um danach im Dreck zu wühlen

Hart zu dir,

hart zu anderen,

manche blieben, 

manche wanderten

Wie falsch du doch lagst, 

mit manchen Einstellungen, 

nichts weiter als Einbildungen,

Einwilligungen

Hart arbeiten,

härter feiern,

„Working Class“ ,

besser als jeden Tag wegen der „Beschissenen Leichtigkeit des Seins“ zu reiern

Ich war ein Mammuth,

gegerbt in Tausend Sonnen,

eingelegt in rotem Wein,

gelagert in Tausend Tonnen

Manchmal auch ein Schwan,

weiß und rein mein Federkleid,

durchquerte ich hunderte Flüße,

durchbrach Schallmauern wie einhundert Schüße

Die Federn auch mal schwarz,

um alles golden zu malen,

in eiem See voller Baumharz,

sich in Melancholie zu aalen

Ich bin die,

die vor mir waren,

und die,

die nach mir sein werden

Meine Ahnenlinie reicht bis zu Leuten,

denen nichts bekannter war,

als Pferdehufenscharren

Meine Nachfolger werden mich besingen,

vor allem meinen Humor,

mit dem kann ich jeden niederringen

Ich bin wie ich bin,

was ich war

und wie ich sein werde,

ob innerhalb ober außerhalb meiner Herde

Sollen die anderen auf alles scheißen,

ich werd mich weiterhin zerreißen

Hätte es nie einen schlechten Tag gegeben,

würdet ihr doch alle noch auf Bäumen leben

Jagt ihr eurem unendlichen Glück nur hinterher,

ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich mich sowas von gar nicht mehr darum scher

Erwartet ruhig das Großartige,

während das Kleine unbemerkt vorüberzieht,

erspart euch das Leidige,

während genau darin das wahre Künstlerleben begraben liegt

Ich nenn euch als Beispiel einen Clown,

so herzhaft lustig und so grausam traurig zugleich,

eine Parabel auf das Leben,

hart im Kern und innen so weich

Ich hätte vieles nicht geschrieben,

nicht erschaffen,

hät mir die Sonne immer aus dem Arsch geschienen,

hät´s nie gegeben ein neues Erwachen

In Schmerz und Leid,

kommt man ins Tun,

weil Änderungen nur eintreten,

unter eigenem Zutun

Das sind weder schlaue Sprüche,

noch Lebensweisheiten,

kein kompletter Bruch

Das ist eine Annahme der Dinge wie sie sind,

da kannst du noch was lernen,

meine Muße, mein süß Kind

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s