Sonne, Mond und Ferne

Wilde Küste,

gelobtes Land,

Wellen der Gelüste,

meine Sonne in deiner Hand

Am Tag den Mond gefunden,

das Feuer in der Nacht,

getanzt in die Morgenstunden,

keiner schläft, alles wacht

Ein ehrliches Lächeln,

ein feuchter Kuss,

Wellen brechen,

am Anfang der Schluss

Einfach schlendern,

am Flußufer stehen,

entlang Geländern,

zum Lichtstrahl gehen

In die Ferne schweifen,

mit den Wolken treiben,

gegenseitig wachkneifen,

über Liebe schreiben

Vom Leben erzählen,

die Gitarre in der Hand,

versuchte mich wegzustehlen,

als ich dich fand

Zufrieden in Frieden,

weißes Meer und blauer Sand, 

gekommen und geblieben,

kilometerlanger Strand

Nicht alles nichts ohne dich,

nicht komplett verwahrlost,

aber weniger für mich,

kalte Butter schmilzt auf zu warmem Toast

Ich schmeck Preißelbeeren,

auf deinem Mund,

fehlt nur noch Camembert,

Küsse so kunterbunt

So gehen die Sorgen,

sie ziehen ins Land,

weit weg von Morgen,

weit weg vom Verstand

Traum wird wahr,

Tanz der Moleküle,

ein ganzes Jahr,

gute Gefühle

Im Sommer ein Jahr,

Freitag ist Dezember,

du sagtest ja,

do you remember?

Weg mit den großen Lebensfragen,

das machbare machen,

nie mehr mit dem ganzen großen Plagen,

die Fünf grad sein lassen

Da sind wir angekommen,

zwischen Sonne, Mond und Ferne,

haben uns angenommen,

und mit uns die Sterne

Are you richtig glücklich?,

hast du mich gefragt,

ist das really wichtig?,

hab ich gesagt

Die Mundwinkel gehen nach oben,

wir schweigen uns an,

Auge um Auge,

Zahn um Zahn

Ruhe kehrt ein,

Platz für Magie,

kein Wort so rein,

wie unsere Philosophie

Da müssen wir beide Lachen,

drehen uns verschmitzt weg,

ich kanns fassen,

ich mag dich

Sehr sogar,

ganz großes Kino,

doch wahr,

jetzt liegen wir am Lido

„You touched my ass,

say sorry with your heart“,

die Sprüche von dir,

so süss, so zart

Keine Zukunft mehr,

keine Vergangenheit,

jetzt und hier,

erscheint mir gescheit

Es wurde soviel geredet,

so wenig getan,

viel verblödet,

viel gegen die Wand gefahren

Als alles gesagt war, 

und doch nichts passiert

da hab ich verstanden,

da hab ich kapiert

Leben ist Verbrennen,

in verschiedenste Himmelsrichtungen,

ist rennen,

hin zu Waldlichtungen

Ist Angst zulassen,

ist manchmal sich selbst zu hassen,

ist manchmal nicht zu fassen,

ist machmal zu verblassen

Ist sich zu akzeptieren,

ist sich zu genieren,

ist sich zu verlieren,

ist anzukommen auf allen Vieren

Ist sich anzunehmen, 

ist sich hinzugeben, 

ist manchmal sich zu quälen, 

ist wieder aufzustehen

Ist alles andere als vernünftig,

ist manchmal weder griabig noch zünftig,

ist aber auch nichts ohne einer Dollarnote in der Hose,

ist also nicht einfach nur „quelque chose“

Ist ein Wunder, 

so wunder wunder bar,

in der Ferne,

so nah

Ist das erkennen,

eigener Talente,

ist benennen,

eigener Komplimente

Ist Weinen und Lachen,

ist verrückte Sachen zu machen,

auch im Dunkeln,

lässt sichs gut munkeln

Ist Tag und Nacht,

für dich da zu sein,

und für mich,

und für den oder die Kleinen

Ist Spass zu haben,

und den Sinn zu sehen,

erst im Nichtstun,

lern ich verstehen

Ist Glück schmieden,

ist nicht gegeneinander aufzuwiegen,

ist ein Ehren derer die waren und derer die kommen werden,

ist endlich aufzuhören uns zu bekriegen

Ist manchmal ein Kompromiss,

ist manchmal ein tiefer Riss,

ist manchmal ungewiss,

ist manchmal voller Schiss

Ist fließen mit dem Fluß,

ist geben und nehmen,

ist gehen soweit die Füße tragen,

ist nach Liebe zu streben

Ist so wie es ist,

so wie du bist,

so wie ich bin,

so wie wir sind

Ist nicht alles,

aber alles ist nichts ohne es,

im Falle des Falles,

lebe und liebe unbeschwert

Verurteile und beurteile nicht,

respektiere und pariere,

entzünd dein inner Licht,

bevor es bricht

Vergebe und verzeihe,

vor allem dir selbst,

du und ich sind geborgen,

auf dieser großen Welt

Niemals unsterblich,

ist jeder Augenblick einzigartig,

da beneiden uns sogar die Götter,

ist das nicht prächtig

Gebe alles, 

erwarte nichts, 

du wirst sehen,

einfach und schlicht

Meine Tür steht immer offen,

du bist immer willkommen,

das versprech ich dir,

hier wirst du für wahr genommen

Um 10 gibts Frühstück,

um drei Kaffee und Tee,

Zeit für gute Gespräche,

danach schwimmen wir im See

Mich muss niemand verstehen,

darauf kommt es nicht an,

nur bitte ich euch zu sehen,

und auch mal an eurer eigenen Lebenseinstellung zu drehen

Da ist immer noch dieser kleine Junge in mir,

der, der seine Kindheit in die Tasche gesteckt hat,

der ewig weiterspielt,

bis an sein Lebensende

Bin ich auch manchmal volltrunken,

so soll es doch voller Glück sein,

und kotzt mich manchmal auch alles an,

ich bin und bleib ein Mann

Klar ist da viel Schmerz in mir, 

doch mindestens genauso viel Freude,

da bin ich mir sicher,

den all diese Stoffe bringen Hoffnung in so manch leere Räume

Zwischen Rational und Emotional, 

zwischen Komödie und Tragödie,

bleib ich banal,

streck für euch zwei Finger in die Höhe

Aber ihr könnt nicht den Künstler fordern,

der euch alle mitreißt,

und dann erwarten,

das er gefälligst total „normal“ bleibt

So endet dieses Gedicht,

und vielleicht finden wir niemals raus was es bedeutet,

doch das spielt keine Rolle,

den du bist immer noch der Inhalt meiner Träume

CIMG1295

Flow

„Die Vernunft sucht,

aber das Herz findet“

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