Trauer darüber das das Leben so und nicht anders ist

Ich hab in den Abgrund geschaut,

bis er in mich schaute

Ich hab den falschen Propheten misstraut,

den wahren Halbgöttern geglaubt

Ich hab Sterne fallen sehen,

wollte mit dem Wind gehen

Ich war auf dem richtigen Weg,

bin gehechtet vom erstbesten Steg

Ich hab geträumt vom „Golden Goal“,

fühlte mich hier und da hin und wieder sauwohl

Ich bin gegangen soweit die Füße tragen,

hab ans Leben gestellt viele Fragen

Ich war am „Point of no return“,

bereit mich selber zu verhören

Ich bin mit Waalen geschwommen,

hab die Musik in mir vernommen

Ich hab mit Helden gekämpft,

so manches verdrängt

Ich hab das Licht gesehen, 

nur um hier zu stehen

Ich bin hoch geflogen,

hab betrogen und gelogen

Ich war wie ein Biber,

bin abgegangen auf „Saturday Night Fever“

Ich hab mit Shane McGowan getrunken,

bin in jedem verdammten Pub versunken

Ich bin an der Küste gestanden,

da wo die ganzen Seemöwen landen

Ich war wie Romeo und Julia,

nur irgendwie im falschen Schuljahr

Ich hab Blut geleckt,

hab mich nie versteckt

Ich hab eine Aura gespürt,

ich wurde verführt

Ich wollte nichts auslassen,

das Leben ist zu kurz um sich für irgendwas zu hassen

Ich wollte die Wut und die Angst ablegen,

wie ein Segelschiff auf den Wellen abheben

Ich hab die Engel der Natur berührt,

mich vor ihnen nicht geniert

Ich glaubte an Kobolde und Feen,

das muss niemand verstehen

Ich hab tief in mein Herz geblickt,

hab tausend Bilder geklickt

Ich hab so laut und stark gesungen,

das selbst das kleinste Molekül in mir ist erklungen

Ich bin erst am Anfang,

immer noch gut erzogen und mit Anstand

Ich wollte die Kirche nicht im Dorf lassen,

wollte mich auf keinen Fall anpassen

Ich stand an meiner Seite, 

neben mir die Weite

Ich hab Berge erklommen,

die Brise vom Meer her vernommen

Ich führte Kriege, 

vor allem und nur für die Liebe

Ich wollte Rum statt Ruhm,

deswegen und darum

Ich hab getanzt bis die Sohlen brannten,

bis auch die letzten Zweifel wegrannten

Musste erkennen, 

Hilfe annehmen, 

nicht rennen, 

sondern stehen bleiben, 

das ein oder andere Mal pflennen,

wollte brennen,

Bolero im Flammenmeer,

manchmal wars schwer,

bin immer noch mein eigener Herr,

war und bin stolz,

gemacht aus echtem Holz,

geschnitzt mit Ecken und Kanten,

hab das Leben verstanden

Klar bin ich,

wie ihr auch,

manchmal traurig,

das es so ist,

wie es ist,

und nicht anders

Wir sind nicht immer König Salomon,

Vegetarier wollen keinen Topf voller Würste,

doch in unserem Kopf da oben schon,

folgen wird doch unser aller Gelüste

Keiner Versuchung widerstehen,

so wie Oscar Wilde

werden wir uns wiedersehen,

zur gegeben Zeit

Wieso sollte mich das Leben hart machen,

so ein Schmarrn,

will weich und geschmeidig vor mich hin lachen,

und mit mir hoffentlich alsbald mein Darm

Am Ende siegt die Freude,

schöner Götterfunken,

bleibt bei mir Leute,

vom Leben betrunken

Gesagt,

getan

Ich bin da,

da bin,

da bleib,

niemand mich vertreibt

Am Ende eine Empehlung,

für ein Kind,

einen Mann mittleren Alters

und einen Greis,

der nicht mehr weiß wie lange er noch bleibt

Wir sind keine Feinde, sondern Freunde. Wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreißen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn – und das ist sicher – die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.

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