Ende Gelände

Mit einer Weisheit, die keine Träne kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.

Mit diesen weisen Worten meines Number 1 Dichterfreundes Khalil Gibran läute ich für meinen Blog nun die berühmte „Closing Time“ ein.

Er besteht jetzt mehr als ein Jahr (Im Winter ein Jahr 🙂 ) und es war mir eine Freude meine Gedanken, Gefühle, Emotionen und geistigen Ergüße hier komprimiert an das WorldWideWeb weiterzugeben.

Deshalb vielen Dank an alle Follower, Unterstützer und Leser meiner Beiträge. Ich hoffe ich konnte euch teilweise zum Lachen bringen und zeitweise zum Nachdenken anregen.

Man sollte dann aufhören wenn es am schönsten ist und ich spüre nun, das dieser Blog angekommen ist.

Sicher gibt es auch andere Beweggründe.

Mit dem Internet ist es so eine Sache zur Zeit. Es wird viel geistiger Durchfall gepostet, ein jeder denkt mittlerweile er könnte journalisitische Tätigkeiten übernehmen und es werden einem so manche Posts und Kommentare hingeworfen wie dem Waldi seinen Knochen.

Auch deshalb beende ich diesen Blog, um nicht irgendwann in diese politisierten, gesellschaftskritischen und hetzjagdlustigen Kreise zu geraten.

Freie Meinungsäußerung ist das eine, populistischer und propagandisierter Blödsinn das andere.

Wenn ich eines anderen verbreiteten Kommentars unterstütze und damit bloß auf meine eigenen Unfähigkeit selbst nachzudenken und zu hinterfragen aufmerksam mache, dann ist das keine freie Meinungsäußerung, liebe Grundgesetzverfächter.

Soviel dazu. Darüber lohnt es sicher aber nicht aufzuregen.

Weil es nicht wichtig ist!

Was ist dann wirklich wichtig fragt ihr euch?

Ganz einfach.

Liebe und Selbstliebe.

Das zäht für einen jungen Menschen genauso wie für einen einen Menschen mittleren Alters und  natürlich vor allem für einen alten Menschen.

Diese Liebe und Selbstliebe hole ich mir allerdings da draußen. In der Natur und in der Begegnung mit Menschen.

Deshalb ist das auch eine Aufforderung sich wieder mehr mit dem wirklichen Leben  auseinanderzusetzen und sich dort dann auch seine gefühlte und gelebte Meinung zu bilden.

Come out and play 🙂

Das ist nun also das Ende.

Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm und verschafft sich einen starken Abgang.

In Wirklichkeit würde ich es jedoch nicht als Stehlen bezeichnen. Wohl eher als ein Ausleihen 😉

Deshalb schließe ich mit einem Lied von Leonard Cohen, einer meiner All-Time-Favourite Musiker.

Ich schließe mit seinem Song „Anthem“

Läute die Glocken, die noch klingen
Vergiss deine wohlfeilen Gaben
Da ist ein Riss, ein Riss in allem
Das ist der Spalt, durch den das Licht einfällt

 

Danke Für Alles!

Flow

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