Manchmoi wenn i aufwach..

Manchmoi wenn i aufwach hob i a sauguads Gfühl. Dann seh i di ganzen Menschen und und Plätze vor meim geistigen Aug di wo ma supa viel gebn hom im Lebn und hoffentlich no viele Jahre gem wern. Die richtig guadn Momente, wo i währenddessn scho wieda traurig worn bin weil i gwusst hob das net für ewig bleim. Festhoitn bringt nix, woaßt äh, oba versucht hob is trotzdem

Manchmoi wenn i aufwach, und oanfach koa luscht hob aufzustehen, dann lass i meine Gedonkn fliegn. Genau zruck zu dene Menschn und Momente. Wos des teilweis für a Gaudi wor oda oanfach nur saudumme Gschichtn, oba es wor hoid oanfach schee. Ois leiwand und griabig wors dann. I frog mi dann wieso i des iatz erst gspür und net direkt in dene Momente. Domals worns klein und unbeachtet, iatz wo i manchmoi zruckreis wenn i aufwach donn merk i erst wie wertvoll se woarn.

Manchmoi wenn i aufwach dann mecht i mi am liabatsten bei oll die Menschn bedankn die diese Momente von guade zu suapa Momente verwandelt hom. Monche Sochn an die i mi dann erinnert bringen mi immer und immer wieder zum Schmunzeln. I hoff dos die Momente für ewig bei mir bleim, in meiner Erinnerung. Es is wie so a drüberfliegn übers eigene unterbewusste Erlebn. So ois dat i mi selber beobachten von oben. Des Lacha, des Weina, die großen Gfiahle, oda oanfach a gonz normaler Moment der alloa scho wieder deshalb komisch und kauzig wor und so nie mehr wiederholt wern koa.

Manchmoi wenn i aufwach dann woaß i das no viele von solche Momente kemman wern und i mi wiederum späta  dran erinnern werd. I gfrei mi iatz scho drauf, vor allem auf die Kontakte mit dene Leit die ma supa nah stehen. Es gibt so viele Menschn in meim Lebn die ma alloa durch ihre Anwesenheit a unglaubliche Weißheit vermittelt hom und imma no duan. A des wichtige Gspür das a jeda Scheißdreck amoi vorbeigeht und allweil wieda a Lichtstrahl eineschaut.

Manchmoi wenn i aufwach dann hob is Gfiahl dos im Moment ois gegen mi laaft. Es kimmt dann a viel Scheißdreck hoch. Fost a Panik das is net schaff. Was au imma. Ois einfach. Dann bin i ohnmächtig und steh oda lieg da wie gfesselt. Manchmoi is net oanfach die eigenen Schwächen zu akzeptieren. Es zwickt und zwackt manchmoi und knackt überall. Die Energie fehlt. Die hypochondrischen Gedanken von den allerschlimmsten Krankheiten is dann net weit.

Manchmoi wenn i aufwach dann hob i Angst das i mei Urvertrauen verlorn hob. Des is dann ned guad in dem Moment, losst sie oba a ned vermeiden. Die perfide Angst is dann absolut nix zu sein und scho gor net iwas zu werden. Bis ma dann iwann da Satz vom Osho wieda in Geist einekommt der sogt: „Vergiss die Idee jemand zu werden – du bist schon ein Meisterstück. Du kannst nicht verbessert werden. Du musst es nur realisieren“.

Manchmo wenn i aufwach, dann liegst du neben mir. Dann bleib i ganz ruhig und gfrei mi oanfach dasd nebem mir liegst. Dasd es ausholtst mit mir und i mit dir. Dasd do bist wenn i in Erinnerungen schwelg und iwelche verrücktn Gschichtn verzähl und das da bist wenn i schlechte dog hab. Dos oanfach do bist wie i a. Dann schaug i wiesd ganz langsam otmest, dei Bauchdeckn ganz sachte auf und abgleitet. Dann schaug i in dei Gsicht und gfrei mi dosd no a bissal döst und das i Zeuge sein darf von dem gonzn Wunda.

Manchmoi wenn  i aufwach gspür i dos da „wake up“ des Gegenteil vom „make up“ is. I befind mi dann iwie in  oana Zwischenwelt zwischen Traum und Realität. Ois is völlig ungeschminkt. Wos gestern wor verblasst im Angesicht vom neien Dog. Selbst da größte Rausch findet dann sei Ende und die Realität kehrt longsam zruck. Oba genau des is für mi des magische. Es is des unnachambahre Gfiahl das es guad is wies is. Egal wies is grod. Oba es is holt a mol so. Da brauch i dann a gar nix schön schminckn weils ungschminckt am scheensten is.

Manchmoi wenn i dann aufgstandn bin, dann is ois ganz aunders aussekemma. Dann is ausam gefühlten Scheißtag doch no a guader worn. Oda umgekehrt. Oba letztendlich wurscht. Hauptsach leben. Mit allem wos dazughört. Zum Verlieren hob i nix, zum gwinnen a net. I hob mi, i hob Leit die do san, für die i do bin, i hob die Liebe, mehr koann i net verlanga. Ois andere is Zuagabe, und egal wie long di dauert, i mogs mit und annehmen. Selbst mei größte Schwäche oda Energielosigkeit is Lebn. Sonst dat is net gspürn. Des mochts erträglich, fast scho lebenswert, minimal sinnhaft- und des is des wos zählt.

I mechat blos sogn das i a große Liabe gspür für ois und jedn.

Flow

“ Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten“

Ton Steine Scherben

 

 

 

 

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